Zuerst war das Bild, dann kam das Wort. Der Luzerner Zeichner Benedikt Notter war es leid, immer nur Texte zu illustrieren. So zeichnete er eine Serie von frei über der Aktualität schwebenden Bildern, welche der Schreiber Claudio Zemp beschriftete. Diese „illiterierten“ Zeichnungen des Innerschweizer Duos erschienen als monatliche Rubrik im Satiremagazin Nebelspalter. Die Apfelernte ist ein eigensinniges Bilderlesebuch. Witziger Tiefsinn wechselt sich darin ab mit moralinsaurer Frivolität. Gesellschaftliche Problemfelder wie die Raucherei oder die Verfettung feiern ein Tête-à-tête mit handfestem Nonsens. Thematisch tanzen die Geschichten von der Amokfahrt zum Totenbett und vom Zauberhut bis unter die Badebauchlinie. Ein turbulenter Reigen von wunderlichen Karikaturen und blumigen Texten.

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"ZUHAUSE - Zwölf Bilder für ein Jahr" Eine Ausstellung von Benedikt Notter im Café Arlecchino, Habsburgerstrasse 23, 6003 Luzern (täglich geöffnet). Ausstellungsdauer: 20. November 2009 bis 20. Januar 2010.
Die Publikation (ein Kalender ohne Jahreszahl und Monatsangaben, im Format 28 x 42cm) kann per E-Mail bestellt werden:

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Benedikt Notter

Eine zeichnerische Auseinandersetzung mit dem
Tod und dem Sterben in 25 Bildern von Benedikt Notter



Das postkartengrosse Buch trägt keinen Titel und lässt sich von zwei Seiten auflättern und betrachten. Die eine Richtung zeigt Bilder im Hochformat, die dem nachfragen, was ein Mensch beim Sterben empfindet. In der anderen Richtung zeigen Bilder im Querformat die Gefühle und Erfahrungen von Menschen, die dem Tod als nahe Beobachter begegnen.

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